Zwischen Landrat Fuchs und den Mitgliedern der zuständigen Ausschüsse herrscht  KKH WN
Einigkeit darüber, dass

  • der Rems-Murr-Kreis weiterhin eine dezentrale Unterbringung favorisiert
  • ein Appell an die Unterstützungsbereitschaft der Kommunen ergeht, die bisher keine Flüchtlinge beherbergen
  • keine Nutzung der Krankenhausstandorte Waiblingen und Backnang.

Damit herrscht nun endlich Klarheit und erstickt hoch brisante Spekulationen im Keim.

Landrat Fuchs betonte bei einem „Gespräch zur Flüchtlingsunterbringung im Rems-Murr-Kreis“, am 02.10.2014 im Rathaus Fellbach, dass ihm diesbezüglich insbesondere nachfolgende Punkte wichtig sind:

  1. Dezentralität und überschaubare Größen (60 – max. 200 Personen)
  2. Partnerschaftliches Zusammenwirken mit den Kommunen bei der Standortsuche
  3. Qualität der Unterbringung
  4. Begleitung durch Fachkräfte (Sozialbetreuer, Hausmeister, ehrenamtliches Engagement etc.)

Durch die, auf Antrag der FDP- und SPD-Kreistagsfraktionen durchgeführten Untersuchungen am Krankenhausstandort Waiblingen wurde deutlich, dass die Erschließungswege einem Abbruch einzelner Gebäude im Wege stehen und nur eine komplette Nutzung mit ca. 1.000 Plätzen wirtschaftlich darstellbar ist.
Die Kosten für die erforderliche „Umrüstung“ der Gebäude liegen bei mindestens 1 – 2 Mio. €. Die Betriebkosten würden sich pro Jahr auf 3 – 4 Mio. € belaufen und wären damit deutlich höher, als bei allen anderen Standorten.

Der Waiblinger Oberbürgermeister Andreas Hesky und der Vorsitzende der DFB-Gemeinderatsfraktion hatten sich bereits nach Bekanntwerden der Untersuchungsanträge schriftlich an den Landrat gewandt und gegen eine Massierung von Flüchtlingen am ehemaligen Krankenhausstandort ausgesprochen.

 


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