Am 16.04.2020 erschien folgender Beitrag im „Staufer-Kurier“, dem Amtsblatt der Stadt Waiblingen, unter der Rubrik „Stadträte haben
das Wort“,

Die Corona-Pandemie hat unser Leben fest im Griff. Sowohl im gesellschaftlichen als auch im wirtschaftlichen Bereich wurde fast alles auf Null gefahren. Hoffen wir, dass die vom Staat ergriffenen Maßnahmen bald greifen und wir in den nächsten Wochen Lockerungen erwarten dürfen.

Die wirtschaftlichen Folgen treffen alle Kommunen. Auch Waiblingen muss sich wieder mehr verschulden, da die Steuereinnahmen zurückgehen. Hierauf stellen sich Verwaltung und Gemeinderat schon jetzt ein. In der Gemeinderatssitzung am 8. April, natürlich unter strengen Sicherheitsauflagen durchgeführt, wurden die ersten Weichen gestellt. Vorhaben, die für 2020 projektiert waren, wurden auf ihre Dringlichkeit überprüft. So konnte eine Liste mit Projekten verabschiedet werden, die auf 2021 geschoben werden müssen. Damit kann eine starke Verschuldung Waiblingens abgemildert werden.

Andere zum sozialen Leben wichtige Projekte wie z.B. die Interims-Kita an der Friedensschule wurden auf den Weg gebracht. Mehrheitlich wurde eine Anmietung auf 4 Jahre beschlossen, was ich im Hinblick auf Dauer und damit verbundene Kosten allerdings kritisch sehe. Erfreulich finde ich die weitere Umsetzung der Digitalisierung an Waiblinger Schulen, damit diese, an einen zentralen Server angeschlossen, auf demselben Niveau wie die Stadtverwaltung sind.

An dieser Stelle möchte ich mich besonders bei unserem Oberbürgermeister Herr Andreas Hesky und seinem Team bedanken, die in diesen schwierigen Zeiten für einen reibungslosen Ablauf im öffentlichen Leben sorgen, nicht nur Corona betreffend.

Nicht genügend danken können wir all denen, die sich in den Bereichen Sicherheit, Gesundheit oder täglicher Versorgung für uns einsetzen. Sie alle leisten unter erschwerten Umständen einen wichtigen Beitrag.

Achten Sie auf Hygiene und Abstand, bleiben Sie Zuhause und – bleiben Sie gesund!